Nono.Zickzackkind von David Grossman, 2002

Aus dem Hebräischen von Naomi Nir -Bleimling, Vera Loos

Hörspielbearbeitung: Kurt Kreiler und Götz Fritsch
Komposition: Peter Ponger
Regie: Götz Fritsch
Dramaturgie: Judith Ruyters
Produktion: MDR / SWR 2002 | 55′ Min.

„Spezialpreis für die beste Regie“
beim „PRIX EX AEQUO“ 2002 in Bratislava.

Nono.Zickzackkind von David Grossman

Kassette erschienen bei „Der Hörverlag“ | nicht mehr lieferbar
Das Buch „Zickzackkind“ ist erschienen im „Hanser Verlag“ und liegt inzwischen bei „dtv“ und in einer Reihe der „Süddeutschen Zeitung“ auch als Taschenbuch vor.

„Shalom Nono! Gute Reise! Grüß Onkel Schmuel!“ rufen der Vater und Gabi zum Abschied, als der Zug schon aus dem Bahnhof rollt. In ein paar Tagen feiert Nono Bar Mizwah, dann ist er dreizehn Jahre alt und wird schon zu den Erwachsenen gezählt. Und ausgerechnet jetzt will Gabi ihn abschieben, um sich, wie Nono vermutet, in aller Ruhe von seinem Vater zu trennen. Doch da öffnet sich die Abteiltür und zwei seltsame Gestalten treten ein. Nono wird Zeuge einer Häftlingsbefreiung, findet einen Brief und begreift, dass diese Reise ein abenteuerliches Spiel zu seinen Ehren ist. Mit der Frage „Wer bin ich“ wird Nono auf den Weg geschickt und gerät immer tiefer in die verschlungenen Zickzacklinien seiner eigenen Geschichte.
Mit: Fritz Lichtenhahn, Karl Rieper, Maria Happel u.a.


David Grossman
wurde 1954 in Jerusalem geboren und gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern der israelischen Gegenwartsliteratur. 2008 erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis, 2010 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zuletzt erschienen seine Romane „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“ (2009), „Die Umarmung“ (2012) und „Aus der Zeit fallen“ (2013). David Grossman ist verheiratet und hat drei Kinder. Seinen zweiten Sohn Uri verlor er 2006 im Nahost Konflikt, für dessen Beendigung er sich als Friedensaktivist einsetzt.