Analog 1929 – Digital 2014

Jugendprojekt der Staatsoperette Dresden
mit Schülern des Neigungskurses Hörspiel, Klassenstufe 8, 56. Oberschule Dresden.
Projektkoordination: Uta Grabs, Theaterpädagin der Staatsoperette
Kursleitung: Mathias Horwarth, Lehrer
Künstlerische Leitung: Judith Ruyters, Dramaturgin & Lorenz Grau, Komponist



Im Schulhalbjahr 2013/14  initiierte die Staatsoperette das Jugenprojekt, in dem die Schüler aufgefordert waren,  ein eigenes Hörstück zu entwickeln.  Beziehen sollte es sich zum einen auf Walter Gronostays „Chicago Weizen zieht an“ (1929) und zum anderen auf eine Zeitungsmeldung über den Gentech-Konzern Monsanto vom Sommer 2013.


Danach entwickelten die Schüler ein Hörspiel, in dessen Entstehungsprozess es immer wieder auch darum ging, wichtige Koordinaten zu vermitteln in Sachen kreativer Teamarbeit, Kompositionslehre und dramatisches Schreiben.


Schicksalweizen
Hörspiel von Schülern des Projekts
Produktion: Medienkulturzentrum Dresden e.V. & Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, 2014

Professor Peter hat es geschafft.  Jahrelang arbeitete er an einem neuen Terminator-Weizen, und jetzt ist der Durchbruch gelungen.
Doch just an diesem Abend verwüstet jemand sein Labor. Der Professor ist verunsichert. Zweifel drängen sich zunehmend in den Vordergrund:  Soll er die Formel für seinen Weizen überhaupt patentieren lassen?  Will er das Patent seinem Konzern aushändigen? Will er seine Karriere und das Leben mit seiner Familie für seine moralischen Bedenken riskieren. Und dann ist da ja noch dieser dubiose Eindringling, der dem Professor, als er ihn letztlich zu Gesicht bekommt, seltsam Vertraut erscheint…